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F.I.B.e.V.

Auf der Lehmkuhle 1, 32683 Barntrup

Tel.: 05263/954536

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Das Projekt „Kinderschutz durch ICH-Stärkung“ an Grundschulen wird durchgeführt von speziell geschulten Honorarfachkräften des F.I.B. e.V., Barntrup mit Unterstützung aller Jugendämter des Kreises Lippe.

Kontakt: Helmut Kampschroer, Diplompädagoge, Telefon 05262 9952918


ICH-Stärkung ist ein Beitrag zum Schutz von Mädchen und Jungen, von dem sie in vielfältigen Situationen profitieren können. Je umfassender Mädchen und Jungen es lernen, ihre persönlichen Grenzen wahrnehmen und setzen zu dürfen, desto eher wird es ihnen möglich sein, sich selbst zu schützen oder sich Hilfe zu holen.

ICH-Stärkung ist hilfreich für den alltäglichen Umgang mit Freundinnen und Freunden, den schulischen und den häuslichen Bereich und leistet einen großen Beitrag zum Schutz vor sexueller Gewalt, Drogenkonsum, Selbst-Zerstörung.

Solange es Menschen gibt, die sich derart grenzverletzend verhalten, wird es keinen 100%igen Schutz für Mädchen und Jungen geben, aber das, was vorbeugend leistbar ist, sollte getan werden! Unsere gesellschaftliche, institutionelle und individuelle Mitverantwortung fordert jede/n von uns auf, unseren uns möglichen Beitrag zu geben.


Je umfassender Präventionsarbeit geleistet wird, desto größer wird der Nutzen sein, sowohl für das Individuum als letztlich auch für die Gesellschaft.

 


Inhalte der Präventionsarbeit sind u.a.:

 

Rechte von Kindern

  • Jeder Mensch hat bestimmte Rechte; Erwachsene wie auch Kinder

  • Jedes Mädchen, jeder Junge darf sich für die Achtung der eigenen Rechte durch andere einsetzen und muss ebenfalls die Rechte anderer beachten, d.h. mit anderen wertschätzend umgehen.

Grenzverletzungen unter Kindern

  • Gearbeitet hierzu wird insbesondere mit Hilfe von Rollenspielen und deren Auswertung.

  • In den Rollenspielen geht es darum, Grenzverletzungen unter Kindern  zu veranschaulichen, mögliche Gefühle sowie Wünsche des in Not geratenen Kindes sollen benannt und Hilfsmöglichkeiten erarbeitet werden.

Grenzverletzungen gegenüber Kindern durch fremde Erwachsene

  • Mögliche Gefahren durch Fremde werden benannt

  • Sexueller Missbrauch wird dem Alter der Kinder entsprechend thematisiert, die Frage der Verantwortung wird ausdrücklich geklärt (Kinder haben niemals Schuld an dem ihnen zugefügten Missbrauch!) ebenso werden Hilfsmöglichkeiten für Gefahrensituationen zusammengetragen und diskutiert.

  • Im Rollenspiel haben die Kinder die Möglichkeit, einige der gesammelten Hilfsmöglichkeiten praktisch zu erproben.

Grenzverletzungen gegenüber Kindern durch Bekannte oder Verwandte

  • weitere Vertiefung der Abgrenzung von angenehmen, komischen und unangenehmen Gefühlen, angenehmen, komischen und unangenehmen Berührungen, guten, komischen und schlechten Geheimnissen.

  • Zusammentragen möglichen grenzverletzenden Verhaltens von bekannten und verwandten Erwachsenen Kindern gegenüber; Benennung möglicher Gefühle von Mädchen und Jungen in solchen Situationen; Sammeln und Diskutieren von Hilfsmöglichkeiten für die Kinder

Persönliche Gespräche mit interessierten Kindern

  • Auf Wunsch der Kinder in Einzel- oder Gruppengesprächen

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